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Unser Luftschloss

C. S. Lewis: „In der Antike galt die Freundschaft als die glücklichste und menschenwürdigste aller Liebesarten, die Krone des Lebens und die Schule der Tugend. Aber die moderne Welt ignoriert sie völlig. … ‚Freundschaft‘ ist etwas ganz am Rande, kein Hauptgang im Bankett des Lebens.“

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Social Media Plattformen wie Instagram, Snapchat und Tinder haben die Welt erobert. Auch die Kommunikation verlagert sich auf das Visuelle. Gewiss bringen diese Plattformen viele Vorteile. Doch gibt es auch Schattenseiten? 

Ich wage zu behaupten, dass wir und die ganze Gesellschaft in der Digitalisierung vereinsamen. Um ein Beispiel zu machen: Oberflächliche Smalltalks auf WhatsApp ersetzen fundierte Gespräche, das Herumzappen auf Instagram beispielsweise das Familienleben. Die einzige Instanz ist das Visuelle, die Gefühle, die das Bild in mir aufleben lassen. Tinder ist ein gutes Beispiel dafür. 

In unserer Ego-Gesellschaft geht es bei Beziehungen oft nur um die Befriedigung der eigenen Gefühle. Freundschaften sind rein selbstbezogen und deswegen kurzlebig. Doch die Rechnung geht nicht auf, wenn es in einer Beziehung nur um mich geht. Eine gute Freundschaft steht in erster Linie für gegenseitige Nächstenliebe. Aus der Begier, in der Freundschaft nicht genügend zum Zug zu kommen, gehen viele Beziehungen in Brüche. Und das traurige daran: gerade Christen sind stark davon betroffen. Denn mal ganz ehrlich: wie viele gute Freundschaften hast du mit gleichgesinnten Christen?

Es ist ein Gebetsanliegen für uns und vielleicht auch für dich, dass sich junge Christen durch die Gemeinschaft miteinander stärken können. Deshalb wünschen wir uns eine Vernetzung von Jugendlichen im Deutschsprachigen Raum. Es ist nicht gut, dass jeder für sich alleine in einem völlig anders gesinnten Umfeld kämpft!

 

 

 

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Unser Luftschloss

C. S. Lewis: In der Antike galt die Freundschaft als die glücklichste und menschenwürdigste aller Liebesarten, die Krone des Lebens und die Schule der Tugend. Aber die moderne Welt ignoriert sie völlig. … ‚Freundschaft‘ ist etwas ganz am Rande, kein Hauptgang im Bankett des Lebens.

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Social Media Plattformen wie Instagram, Snapchat und Tinder haben die Welt erobert. Auch die Kommunikation verlagert sich auf das Visuelle. 

Gewiss bringen diese Plattformen viele Vorteile. Doch gibt es auch Schattenseiten? 

Ich wage zu behaupten, dass wir und die ganze Gesellschaft in der Digitalisierung vereinsamen. Um ein Beispiel zu machen: Oberflächliche Smalltalks auf WhatsApp ersetzen fundierte Gespräche, das Herumzappen auf Instagram beispielsweise das Familienleben. Die einzige Instanz ist das visuelle, die Gefühle, die das Bild in mir aufleben lassen. Tinder ist ein gutes Beispiel dafür. 

In unserer Ego-Gesellschaft geht es bei Beziehungen oft nur um die Befriedigung der eigenen Gefühle. Freundschaften sind rein selbstbezogen und deswegen kurzlebig. Doch die Rechnung geht nicht auf, wenn es in einer Beziehung nur um mich geht. Eine gute Freundschaft steht in erster Linie für gegenseitige Nächstenliebe.

Aus der Begier, in der Freundschaft nicht genügend zum Zug zu kommen, gehen viele Beziehungen in Brüche. Und das traurige daran: gerade Christen sind stark davon betroffen. Denn mal ganz ehrlich: wie viele gute Freundschaften hast du mit gleichgesinnten Christen?

Es ist ein Gebetsanliegen für uns und vielleicht auch für dich, dass sich junge Christen durch die Gemeinschaft miteinander stärken können. Deshalb wünschen wir uns eine Vernetzung von Jugendlichen im Deutschsprachigen Raum. Es ist nicht gut, dass jeder für sich alleine in einem völlig andersgesinnten Umfeld kämpft!