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Wieso geistliche Nahrung wichtig ist

Ohne Essen und Trinken verhungert man. Ohne geistliche Nahrung auch. Der Westen ist geistlich ausgehungert. Wir verbringen täglich Stunden online, unsere Stille Zeit beträgt hingegen oft nur wenige Minuten. Denn wie viel Mal im Tag greifst du zu einem Buch oder zur Bibel? Wie viel Mal zum Handy?

Jesus gab uns den Auftrag, das Evangelium weiter zu erzählen. («So geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern», Matthäus 28,19a.) Doch wie können wir dieser Anweisung Folge leisten, wenn wir selber wenig vom Glauben wissen? In einem Gespräch mit einer ungläubigen Frau, die mir viele Fragen stellte, schoss mir plötzlich durch den Kopf: «Ohne gute Bücher und die Unterweisung im Glauben wüsste ich jetzt gar nicht, was ich auf ihre Fragen antworten sollte.»

Als christliche Schüler leben wir in einer Minderheit. Es braucht viel Standvermögen, um in einem säkularen Umfeld im Glauben bestehen zu können. Ohne geistliche Nahrung sind wir den verlockenden Argumenten unserer Kollegen schutzlos ausgeliefert. Unsere Gesellschaft hat auch Argumente, die bei uns ziehen. Wenn wir nicht wissen, wieso wir dem auf den ersten Blick einfacheren Weg der Sünde entsagen, wird unsere Enthaltung von Sünden nicht lange währen.

Denn was ist, wenn ich auf die grundlegendsten Fragen nur unbefriedigende oder gar keine Antwort weiss? Oder ihnen unbewusst mit säkularen Ansichten entgegne?

Wie wäre es, wenn du dir konsequent antrainieren würdest, auf dem Schulweg oder in Zwischenzeiten anstelle von Instagram bewusst zwei Seiten zu lesen?

Und denke daran: setze deine Anforderungen nicht zu hoch. Denn in diesem Falle blockierst du dich selber, und du wirst nie an den Punkt gelangen, an dem du wirklich anfängst, deine Gewohnheiten zu ändern.

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